Die Atemtherapeutin, der Atemtherapeut

  • stellt das Wohlergehen jeder Klientin¹ in den Vordergrund ihrer Handlung, ungeachtet derer Herkunft, religiöser Zugehörigkeit oder sozialer Stellung.
  • begegnet der Klientin mit Respekt, Wertschätzung und Toleranz.
  • geht in ihrer Arbeit ressourcen- und lösungsorientiert vor.
  • respektiert die persönliche Integrität der Klientinnen, vermeidet Übergriffe jeglicher Art und arbeitet auf eine tragfähige, sichere Beziehung hin.
  • bietet nur die fachliche Leistung an, für welche sie entsprechende Qualifikationen und Kompetenzen erworben hat; andernfalls leiten sie die Klientin an entsprechende Fachpersonen weiter.
  • stellt keine Diagnosen und gibt keine Medikamente ab.
  • ist jederzeit bestrebt, persönliche und berufliche Grenzen wahrzunehmen und die menschliche und fachliche Kompetenz mit Fortbildung und Supervision weiterzuentwickeln.
  • dokumentiert ihre Arbeit und wertet diese zusammen mit der Klientin regelmässig aus. Daran orientiert sich das weitere Vorgehen.
  • untersteht der Schweigepflicht in allem, was ihr während ihrer Berufsausübung anvertraut wird.
  • orientiert ihre Klientin über:
    - die Methode, die Dauer und den Ablauf der Behandlung- die finanziellen Bedingungen wie Honorar Krankenkassen
    - und Versicherungsentschädigung sowie den Verrechnungsmodus versäumter Stunden
  • geht sorgfältig mit ihren eigenen Kräften um. Ist sich bewusst, dass ihr Gesundheitsverhalten dasjenige der Klientin beeinflussen kann und verhält sich entsprechend.
  • verpflichtet sich die Ethischen Richtlinien des Atemfachverband Schweiz einzuhalten.

    ¹ es gilt immer auch die männliche Form