Von Nathalie Meyer, Trainerin Bewegung und Gesundheit, Atemtherapeutin mit Branchenzertifikat OdA KT
Interview mit Rita D’Amelio Graf, KomplementärTherapeutin mit eidgenössischem Diplom – Methode Atem- und Craniosacraltherapie
Wie bist du zur Atemtherapie gekommen und was hat dich dazu bewegt, mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten?
Ich durfte die Wirkung der Stille in Verbindung mit der bewussten Atmung schon von klein auf als Kraftquelle erleben. Mein Vater hat es mir vorgelebt. Ich konnte immer wieder darauf zurückgreifen.
Während meines Studiums der Sozialpädagogik habe ich in einem Kinderheim gearbeitet. Es hat mir so gut gefallen, dass ich 15 Jahre geblieben bin. Das war eine Erfahrung, die ich heute als grosses Geschenk empfinde. Dann wurde ich schwanger und mein Fokus richtete sich stärker auf mich selbst. Da war die Stille und Kraft des Atems wieder ganz präsent und gewann neue Bedeutung. Ich entschied mich, die Ausbildung zur Atemtherapeutin zu beginnen.
Die Heimleitungen am Zürichsee wurden auf meine neue Tätigkeit aufmerksam und begannen, Kinder zu mir in die Therapie zu schicken. So entwickelte sich mein Weg zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ganz natürlich. Die Kunst bestand darin, stets gut zu spüren, was ich wirklich will – und es dann auch umzusetzen.
Was fasziniert dich persönlich an der Arbeit mit jungen Menschen?
Ich arbeite in meiner Praxis gern mit Menschen aller Altersgruppen. Die Arbeit mit Kindern unterscheidet sich dadurch, dass sie weniger innere Filter haben. Wenn sie in einem gesunden (Familien-)System aufwachsen, erzählen sie mir aus ihrer kindlichen Perspektive, wie sie die Welt erleben – und wie sie sich wünschen, dass sie wäre. Sie achten nicht darauf, ob es sich «gesund» anhört, oder ob es das ist, was ich als Therapeutin hören will, oder ob sie dabei etwas leisten. Sie sind einfach ganz im Hier und Jetzt und plaudern auf eine natürliche Art und Weise mit mir. Das ist für sie oft sehr befreiend.
Ein Junge (7 Jahre), der Schulangst hat, erklärt mir seinen Wunsch so: «Am liebsten würde ich von Montag bis Freitag auf dem Mond leben und spielen. Nur am Wochenende würde ich nach Hause kommen, weil ich so gerne Pizza esse.»
Welche Altersgruppen kommen am häufigsten zu dir in die Atemtherapie?
Mittwochs arbeite ich in einem Zürcher Kinderheim mit Kleinkindern von der Geburt bis zum Alter von sieben Jahren. Einige von ihnen sind schwer traumatisiert. In meine Praxis kommen hingegen meist schulpflichtige Kinder, die unter dem Leistungsdruck in Schule und Familie leiden. Sie verlieren dadurch den Weg zu ihrem verspielten inneren Naturell und können es nicht mehr ausreichend ausleben und ausdrücken. Dies ist für ihre Entwicklung sehr ungesund.
Ein Junge (9 Jahre) hat das einmal so formuliert: «Alle steuern mich, als wäre ich eine Figur aus einem Computerspiel.»
Mit welchen psychischen oder körperlichen Symptomen kommen Kinder und Jugendliche am häufigsten zu dir?
Bei vielen Kindern und Jugendlichen aus den Heimen erlebe ich tiefgreifende seelische Erschütterungen und traumatische Erfahrungen. Dabei geht es um Themen wie Gewalt, emotionalen Missbrauch und Vernachlässigung – teils sogar um Mord im familiären Umfeld.
Kinder und Jugendliche aus stabileren Verhältnissen kommen häufig mit Themen wie Ängsten, dem Gefühl, nicht zu genügen, oder dem inneren Druck, gefallen zu müssen. Der gesellschaftliche und schulische Leistungsdruck zeigt sich oft in körperlichen Stresssymptomen – etwa in Form von Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Zähneknirschen oder Stottern.
Du sprichst den hohen gesellschaftlichen Druck an.
Die Anforderungen sind tatsächlich hoch – bei Jugendlichen oft noch ausgeprägter, weil sie zusätzlich dem Druck ihrer Peergroup standhalten wollen. Was ich jedoch immer wieder feststelle, ist: Sie leiden deutlich weniger unter diesem Druck, wenn ihre Eltern einen gesunden Umgang mit dem Thema Leistung vorleben. Es reicht nicht, dem Kind zu sagen, dass es «nicht ins Gymnasium muss», wenn die Eltern selbst unter ständigem Druck stehen – etwa, um durch ihr Tun Ansehen zu gewinnen. Kinder spüren sehr genau, ob Leistung im Elternhaus eine zentrale Rolle spielt.
«Kinder machen nicht das, was wir sagen, sondern das, was wir tun.» (Jesper Juul)
Worte sind wichtig, aber noch wichtiger ist die Haltung, die wir damit vermitteln. Wenn meine Tochter mit einer Fünf in Mathematik nach Hause kommt – einem Fach, das sie nicht besonders mag – und stolz darauf ist, dann habe ich zwei Möglichkeiten: Entweder ich kommentiere die Note und die Leistung – oder ich lasse mich von ihrem Gefühl der Freude anstecken, geniesse ihr Strahlen und teile ihren Stolz. Damit signalisiere ich ihr: «Ich freue mich mit dir, weil du stolz auf dich bist – nicht, weil die Note eine Fünf ist.»
So lernen Kinder, auf sich selbst stolz zu sein, unabhängig von äusseren Bewertungen. Sie dürfen erleben, dass sie geliebt werden, weil sie sind, wie sie sind, und nicht wegen ihrer Leistungen. Das ist oft eng verknüpft mit wichtigen Themen wie Selbstwert und Selbstliebe.
Wie kann man den Selbstwert bei Kindern stärken?
Selbstwert beschreibt die Einschätzung, die ein Mensch von sich selbst, seinen Eigenschaften und Fähigkeiten hat. Er wird sowohl durch die momentane Selbstwahrnehmung beeinflusst als auch durch das Bild, das man von sich in der Vergangenheit entwickelt hat. Der Selbstwert wirkt sich direkt auf Gefühle, Denken und Verhalten aus.
In der Arbeit mit Kindern oder Jugendlichen schaue ich gemeinsam mit ihnen hin: Wie nehmen sie sich selbst wahr? Wie fühlen sie sich? Wie sprechen sie innerlich über sich? Als Komplementärtherapeutin ist es mir dabei besonders wichtig, die Ressourcen dieser jungen Menschen aufzuspüren – also ihre Stärken, Talente, positiven Eigenschaften – und diese gezielt zu stärken.
Gerade Jugendliche, die zu Hause häufig kritisiert werden, haben oft mehr Mühe, ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln als jene, die regelmässig Ermutigung und Anerkennung erfahren. Doch genau hier setzt unsere Arbeit an.
Ich arbeite gerne kreativ: mit Bildern, Farben, Knete oder Worten – und lenke den Blick bewusst weg von der Leistung hin zu dem, was ein Kind oder Jugendlicher ist, nicht nur, was er oder sie tut. Oft staunen sie, wie viele liebens- und bewundernswerte Eigenschaften dabei zum Vorschein kommen. Besonders bei Kindern ab etwa zehn Jahren wirkt das sehr stärkend.
Diese Ressourcenarbeit verankere ich gerne auch im Körper – mithilfe der Atemtherapie. Der Atem hilft, das Erlebte tiefer zu spüren und im Körper zu verankern. So bekommt der gestärkte Selbstwert nicht nur mehr Tiefe, sondern auch Wurzeln.
Beobachtest du Unterschiede zwischen den Geschlechtern?
Die klassische Vorstellung, dass «Jungs wilder und Mädchen ruhiger sind» erlebe ich nicht. Mir fällt jedoch auf, wie wichtig eine weibliche Bezugsperson im Leben der Kinder ist. Hat das Kind eine vertrauensvolle, herzliche weibliche Figur erlebt, kann ich einfacher mit ihm eine Beziehung aufbauen. Dadurch kommen wir schneller in einen gesundheitsfördernden Therapieprozess. Hat das Kind jedoch negative Erfahrungen gemacht – etwa mit einer unzuverlässigen oder gar gewalttätigen Mutter –, braucht es deutlich mehr Zeit, um Vertrauen zu mir zu entwickeln. Dieser Aspekt erscheint mir bedeutsamer als das Geschlecht.
Ob und wie ein Kind auf die Atemtherapie anspricht, hängt vom richtigen Zugang ab. Ist ein Kind eher auditiv veranlagt, passe ich die Interventionen entsprechend an. Scheue Kinder, die wenig sprechen, aber auf Berührung reagieren, behandle ich gezielt taktil – zum Beispiel in Form einer Atembehandlung auf der Liege. Anders als Erwachsene können Kinder oft nicht klar benennen, was sie brauchen. Deshalb ist es meine Aufgabe, mit Feingefühl und Aufmerksamkeit einen guten Draht aufzubauen.
Was lernen die Teilnehmenden in deinem IKP-Seminar «Mutig und stark!»?
Sie lernen, wie sie Familiensysteme in die Therapie einbeziehen können und wann Schweigepflicht gilt. Sie erhalten Grundlagen zur Entwicklungspsychologie nach Erikson, Largo und Freud, um ihr therapeutisches Handeln fundiert aufzubauen. Ein Schwerpunkt liegt auf körperzentrierten Methoden, besonders im Umgang mit wachsenden Knochen bei Kleinkindern. Praktische Übungen zeigen, wie Behandlungen Stabilität, Vertrauen und Sicherheit vermitteln können.
Insgeheim erhoffe ich mir, dass ich in meinem Seminar die Leidenschaft und den Mut wecken kann, mit Kindern und Jugendlichen arbeiten zu wollen. Es ist für mich als Körpertherapeutin eine wunderschöne Arbeit, mit diesen noch so jungen Wesen ihre Kraft, Neugier, Freude und ihr Vertrauen (wieder) zu entdecken. Wir suchen gemeinsam wieder nach dem Zauber des Lebens und nach der Liebe. Dies führt zu Stabilität. Was gibt es Schöneres?
Welche Rolle spielt die Entwicklungspsychologie?
Das ist eine komplexe, aber für meine Arbeit zentrale Frage. Eine gute Atemtherapeutin stützt sich nicht nur auf Intuition oder Gefühl, sondern verbindet beides mit fundiertem Wissen. Ich bin zwar feinfühlig, nutze mein Gefühl jedoch vor allem, um mein Wissen und meine Gedanken zu überprüfen – und umgekehrt. Das theoretische Hintergrundwissen über die natürliche Entwicklung eines Kindes hilft mir, den aktuellen Entwicklungsstand zu erkennen und mein therapeutisches Angebot darauf abzustimmen.
Ein Beispiel: Ein Kind im Schulalter wird von seinen Mitschüler:innen ausgeschlossen. Laut Remo Largo wissen wir, dass Eltern in dieser Phase nicht alle sozialen Bedürfnisse abdecken können. Das Kind hat ein natürliches Bedürfnis, sich auf Gleichaltrige einzulassen, von ihnen zu lernen und Teil der Gruppe zu sein. Gleichaltrige werden wichtige Bezugspersonen, die Nähe und Sicherheit vermitteln. Soziale Anerkennung und Wertschätzung seiner Fähigkeiten sind entscheidend, um das Zugehörigkeitsgefühl zur Gruppe zu stärken.
Mit diesem Wissen vermeide ich in der Therapie Sätze wie: «Es ist egal, was die anderen denken» oder «Mach nur das, was du gut findest». Solche Aussagen ignorieren das natürliche Bedürfnis nach Zugehörigkeit und helfen dem Kind nicht weiter. Stattdessen passe ich meine Angebote so an, dass ich das Kind genau dort abhole und stärke, wo es sich gerade in seiner Entwicklung befindet.
Ein anderes Beispiel aus dem Kinderheim: Ein fünfjähriges Mädchen erzählt mir begeistert von ihrem Traum, Pilotin zu werden, zu den Sternen zu fliegen und traurigen Menschen Sterne und Feenschokolade zu bringen. Laut Erikson befindet sich das Mädchen in der Phase der Fantasie, und ihre Aussage entspricht genau ihrer Entwicklungsstufe. Ich würde ihr niemals sagen, dass das so nicht möglich ist. Würde mir eine 18-jährige junge Frau Ähnliches erzählen, würde ich natürlich anders reagieren.
Welche Rolle spielen die seelischen Grundbedürfnisse?
Das Bedürfnis nach Vertrauen, Geborgenheit und Sicherheit sowie das Gefühl, sich auf etwas oder jemanden verlassen zu können, beginnen sich beim Menschen von Anfang an zu entwickeln. Laut Erikson bilden sie das Fundament einer gesunden Persönlichkeit.
Für meine Arbeit sind diese Bedürfnisse zentral – und das nicht nur bei Kindern und Jugendlichen. Sie geben uns Stabilität und wirken als wichtige Resilienzfaktoren, die uns auch in schwierigen Lebensphasen tragen. Sie ermöglichen es uns, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken und Herausforderungen mutig anzugehen.
Ich habe mich bewusst für diese Therapieform entschieden, weil die Arbeit mit Atem und Körper «nachnährend» wirkt – das heisst, sie füllt innere Lücken auf, die durch belastende Erfahrungen, Stress oder emotionale Vernachlässigung entstanden sind – und stärkt genau diese grundlegenden Eckpfeiler von Sicherheit, Selbstvertrauen und innerer Stabilität.
Wie sieht kindgerechte Therapie für dich aus?
Es ist sehr wichtig, das Kind genau dort abzuholen, wo es sich in seiner Entwicklung gerade befindet. Bei kleineren Kindern bücke ich mich gern, um auf Augenhöhe zu sein, oder ich spreche so, dass es mich gut verstehen kann. Durch spielerische Elemente ermögliche ich dem Kind, sich in seinem eigenen Tempo zu entfalten.
Das Angebot sollte immer altersgerecht sein, damit sich das Kind wohl und angenommen fühlt. Denn nur wenn es sich sicher und geborgen fühlt, kann es Vertrauen aufbauen, sich entspannen – etwa auf der Liege – und mir seine Sorgen anvertrauen. So entsteht eine Atmosphäre, in der echte Entwicklung möglich wird.
Wie sieht eine spielerische Intervention bei dir in der Sitzung konkret aus?
Es gibt unzählige Möglichkeiten, spielerisch zu arbeiten. Ein Beispiel: Ein Junge reagiert im Klassenzimmer oft impulsiv und wird dadurch für sein Umfeld störend. Ich lasse ihn auf einem grossen Blatt Papier darstellen, wie er sich fühlt, kurz bevor er «angreift». Er zeichnet sich selbst als dicken Jungen. Nach dem «Angriff» sieht er sich innerlich wieder normal.
Vom Zeichnen wechseln wir zum Theaterspielen und spielen die «Angriffs-Szene» nach. Dann bringen wir den Atem ins Spiel. Wir üben eine Atemtechnik, bei der der Junge eine Durchlässigkeit spürt. Das Gefühl, sich innerlich aufgeplustert oder blockiert zu fühlen, wird durch den Atem gelöst. So, wie er sagt, atmet der Atem «vom Universum bis in die Erde und zurück».
Diese Übung machen wir gemeinsam so lange, bis sie ihm im Alltag hilft. So lernt er, mit seiner Impulsivität umzugehen. Durch diesen Erfolg wird er ermutigt, auch in anderen Lebensbereichen positive Veränderungen herbeizuführen.
Kinder sind durchaus fähig, Situationen zu reflektieren. Sie brauchen Erwachsene, die sie nicht kritisieren, sondern sie liebevoll begleiten und auf ihrem Lebensweg unterstützen.
Wie behandelst du Ängste bei Kindern?
Überall, wo Angst ist, fehlt Vertrauen. Damit sind wir wieder bei der ersten Entwicklungsstufe nach Erikson. In solchen Situationen finde ich Körpertherapie eine wunderbare Möglichkeit, wieder zu sich selbst zu finden. Die Ruhe schafft Raum, um sich selbst wahrzunehmen und die unglaubliche Kraft in uns neu zu entdecken.
Bei Kindern funktionieren dabei die gleichen Ansätze wie bei Erwachsenen – nur in einer verspielten, kindgerechten Sprache. Das Kind nimmt z.B. ein Einhorn als Krafttier oder fühlt sich an seinem Kraftort beim «Sandmännli» geborgen. Die Zahnfee bringt Feenstaub und schenkt damit Kraft oder das Kind spürt den Superman in sich. Wenn ein Kind sich fühlt, als wäre es im Schokoladenparadies, bin ich als Therapeutin sofort dabei. 😊
Gibt es eine besondere Entwicklung oder Veränderung bei einem Kind oder Jugendlichen, die dich nachhaltig beeindruckt oder berührt hat?
Ein junges Mädchen kam über längere Zeit zu mir in die Praxis. Sie weinte oft. Schon eine sanfte Berührung auf der Liege konnte ausreichen, damit die Tränen flossen. Irgendwann war diese «Weinphase» vorüber und sie konnte im Stillen die Atembehandlungen geniessen. Viele Jahre später traf ich sie zufällig in der Migros. Sie sprach mich an – ich hätte sie kaum wiedererkannt. Sie bedankte sich bei mir für diese Therapiezeit und erzählte, wie gut sie ihr getan habe. Sie habe sich unglaublich wohlgefühlt. Da hatte ich Tränen in den Augen.
Arbeitest du interdisziplinär? Wie läuft die Zusammenarbeit, und was ist bereichernd oder herausfordernd?
Ich arbeite eng mit der Heimleitung und den Behörden zusammen und überweise bei Bedarf weiter. In der Familienarbeit bin ich auf die Mitwirkung der Eltern angewiesen. Ich biete jedoch keine Familiensitzungen oder psychologischen Beratungen an.
Herausfordernd wird es, wenn die Eltern selbst in einer Krise stecken und dadurch keine Unterstützung für das Kind sein können. Zum Glück erlebe ich oft, dass Eltern, die ihr Kind zu mir bringen, dessen Wohl wirklich im Blick haben. Gemeinsam finden wir meist gute Wege.
Was wünschst du dir für die Zukunft der Atemtherapie im Hinblick auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen?
Ich wünsche mir, dass Kinder und Jugendliche vermehrt Zugang zur Atemtherapie erhalten – und darüber erfahren, wie wertvoll der bewusste Atem im oft stressigen und leistungsorientierten Alltag sein kann. Der Atem ist ein einfaches, aber kraftvolles Mittel zur zur Selbstregulation. Er kann jungen Menschen dabei helfen, zur Ruhe zu kommen und sich selbst besser zu spüren.
Noch mehr würde ich mir jedoch wünschen, dass wir Erwachsenen im Alltag vorleben, wie wohltuend die Kraft der Stille, des Innehaltens und des bewussten Atmens ist – als natürliche Quelle für innere Stärke, Selbstvertrauen und Selbstliebe.
